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Die bisherigen Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Samstag, 17. November 2018 - 15:00

Der Satiriker Jörg Schneider liest sich durch einen Querschnitt seiner Bücher. Ob es sich bei den vorgelesenen Texten und Buchauszügen allerdings tatsächlich um das »Geschmackvollste aus vielen Jahren exklusiver Weltsicht« handelt, wie es der Untertitel eines der Bücher verspricht, oder doch lediglich um das »Mühsamste aus zähen Dekaden unerbittlichen Witzigseinwollens, mag jeder vor Ort für sich entscheiden«, sagt Schneider selbst. Er verspricht aber auch »Erstaunliches aus Gießen» zu berichten.

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Samstag, 13. Oktober 2018 - 15:00

»November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts.« So lautet  der Titel des Buches von Klaus Gietinger, das zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution in der Hamburger Edition Nautilus erschienen ist. Der Regisseur, Drehbuchautor und Sozialwissenschaftler, dessen Film Lenchen Demuth und Karl Marx wir im Mai gezeigt haben, stellt das Buch vor.

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Samstag, 28. Juli 2018 - 15:00

Die Wechselwirkung von Protestbewegung und Rockmusik wird für Gunter Weckemann »vielleicht am schönsten deutlich in Dylans Verszeile: ›We don’t need no Weathermen, we know which way the wind blows!‹«

Gunter möchte zeigen, dass der rebellische Ton, der vorherrschte, »doch häufig mehr war als eine modische Attitüde mit kommerziellen Hintergedanken«, die es reichlich gegeben habe.

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Samstag, 16. Juni 2018 - 15:00

Nachdem sich der Georg-Büchner-Club im April anlässlich des 50. Jahrestages des Attentats auf Rudi Dutschke bereits mit der 68er-Revolte beschäftigt hat, wollen wir am 16. Juni einen anderen Zugang zum gleichen Thema wählen. Anhand einer Collage von Texten und Originaltönen aus jener Zeit, die Johannes Feldner und Götz Eisenberg vortragen werden, sollen die Themen der Revolte noch einmal angerissen werden, um dann anhand unserer eigenen Biographien nach den lebensgeschichtlichen Spuren und Konsequenzen der Revolte zu fragen.

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Samstag, 26. Mai 2018 - 15:00

Der Georg-Büchner-Club will sich Karl Marx und seiner Familie aus der Perspektive des Hausmädchens, also mit einem Blick 'von unten', nähern. Frau von Westphalen, die Mutter von Marx‘ Frau Jenny, hatte Helene Demuth, genannt Lenchen ihrer Tochter nach Brüssel nachgeschickt, damit sie sich um die stetig wachsende Familie kümmere und ihre Tochter unterstütze. Das Wort Aufopferung reicht nicht aus, um das auszudrücken, was Lenchen den Marx‘ und ihren Kindern gegeben hat. Und dann hat Karl Marx dem Hausmädchen auch noch ein Kind gemacht.

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Samstag, 26. Mai 2018 - 15:00

Am 5. Mai 2018 wäre Karl Marx 200 geworden. Viele feiern ihn als großen Denker, einen der größten vielleicht, aber als einen, der uns heute nichts mehr zu sagen hat; sie behandeln ihn als »toten Hund«. Andere rühmen seine Krisentheorie, verwerfen aber seine politischen Schlussfolgerungen. Wieder andere versuchen, die von ihm und Engels inspirierte »wirkliche Bewegung«, den Kommunismus, für Realsozialismus, Gräueltaten und Gulag verantwortlich zu machen. Sie brandmarken damit jede Sehnsucht nach einer anderen, nicht-kapitalistischen Zukunft als gefährlich.

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Samstag, 21. April 2018 - 15:00

Am 11. April jährt sich das Attentat auf Rudi Dutschke zum 50. Mal. Dutschke überlebte schwer verletzt und arbeitete sich in den folgenden Jahren ins Leben, Denken und Schreiben zurück. 11 Jahre später, am 24. Dezember 1979, erlitt er im dänischen Aarhus als Folge der ihm zugefügten Schussverletzungen einen epileptischen Anfall und ertrank in der Badewanne. Auf seinem Schreibtisch fand sich ein unfertiges Manuskript. Es befasste sich mit Georg Büchner.

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Samstag, 17. März 2018 - 15:00

Die Kasseler Initiative »Nachgefragt« hat sich gegründet, weil das Schweigekartell um die Verwicklungen des Verfassungsschutzes in den Mord an Halit Yozgat gebrochen werden musste. Inzwischen hat wegen der intensiven Öffentlichkeitsarbeit der Initiative auch die lokale Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) ausführlich darüber berichtet, dass ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes namens Andreas Temme zur Tatzeit am Tatort war.

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Samstag, 24. Februar 2018 - 15:00

»Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.« – Vielleicht eine Binsenweisheit, aber dieser Satz des Arztes und Schriftstellers Anton Cechov (1860–1904) könnte auch die Überschrift von vielen seiner Erzählungen sein und in ihnen verliert der Satz seinen Beliebigkeit.

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Samstag, 20. Januar 2018 - 14:00

Wir wollen uns zum einen mit seinem Stück Hoppla, wir leben! beschäftigen, das bis zum 18. Januar 2018 am Stadttheater Gießen auf dem Programm steht. Matthias Schubert, der die Produktion dramaturgisch betreut, hat sein Kommen in Aussicht gestellt. Im Mittelpunkt des Nachmittags soll allerdings ein Toller betiteltes Stück von Tankred Dorst stehen.

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