Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Erinnerung: Rudi Dutschke liest Georg Büchner

Entdeckungen zur wenig bekannten letzten Studie Rudi Dutschkes

Samstag, 21. April 2018 - 15:00

Am 11. April jährt sich das Attentat auf Rudi Dutschke zum 50. Mal. Dutschke überlebte schwer verletzt und arbeitete sich in den folgenden Jahren ins Leben, Denken und Schreiben zurück. 11 Jahre später, am 24. Dezember 1979, erlitt er im dänischen Aarhus als Folge der ihm zugefügten Schussverletzungen einen epileptischen Anfall und ertrank in der Badewanne. Auf seinem Schreibtisch fand sich ein unfertiges Manuskript. Es befasste sich mit Georg Büchner.

Rudi Dutschke liest Georg Büchner

Entdeckungen zur wenig bekannten letzten Studie Rudi Dutschkes

Samstag, 21. April 2018 - 15:00

Am 11. April jährt sich das Attentat auf Rudi Dutschke zum 50. Mal. Dutschke überlebte schwer verletzt und arbeitete sich in den folgenden Jahren ins Leben, Denken und Schreiben zurück. 11 Jahre später, am 24. Dezember 1979, erlitt er im dänischen Aarhus als Folge der ihm zugefügten Schussverletzungen einen epileptischen Anfall und ertrank in der Badewanne. Auf seinem Schreibtisch fand sich ein unfertiges Manuskript. Es befasste sich mit Georg Büchner.

Nichts gesehen – nichts gewusst?

Ermittlungen und Vertuschungen zum NSU-Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel. Mit Elisabeth Gessner und Horst Paul Kuhley, Inititiative »Nachgefragt«, Kassel.

Samstag, 17. März 2018 - 15:00

Die Kasseler Initiative »Nachgefragt« hat sich gegründet, weil das Schweigekartell um die Verwicklungen des Verfassungsschutzes in den Mord an Halit Yozgat gebrochen werden musste. Inzwischen hat wegen der intensiven Öffentlichkeitsarbeit der Initiative auch die lokale Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) ausführlich darüber berichtet, dass ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes namens Andreas Temme zur Tatzeit am Tatort war.

Erinnerung – Veranstaltung zu Anton Cechov

Joachim Gerber hält es für wichtig, sich mit Anton Cechov zu beschäftigen«. Denn erstens sei er unterhaltsam und zweitens »beschäftigen uns immer noch seine Probleme«.

Samstag, 24. Februar 2018 - 15:00

»Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.« – Vielleicht eine Binsenweisheit, aber dieser Satz des Arztes und Schriftstellers Anton Cechov (1860–1904) könnte auch die Überschrift von vielen seiner Erzählungen sein und in ihnen verliert der Satz seinen Beliebigkeit.

»Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.«

Joachim Gerber hält es für wichtig, sich mit Anton Cechov zu beschäftigen«. Denn erstens sei er unterhaltsam und zweitens »beschäftigen uns immer noch seine Probleme«.

Samstag, 24. Februar 2018 - 15:00

»Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.« – Vielleicht eine Binsenweisheit, aber dieser Satz des Arztes und Schriftstellers Anton Cechov (1860–1904) könnte auch die Überschrift von vielen seiner Erzählungen sein und in ihnen verliert der Satz seinen Beliebigkeit.

Hoppla, wir leben!

Ein Nachmittag für Ernst Toller mit Matthias Schubert vom Stadttheater Gießen sowie dem Film »Rotmord« von Tankred Dorst und Peter Zadek

Samstag, 20. Januar 2018 - 14:00

Wir wollen uns zum einen mit seinem Stück Hoppla, wir leben! beschäftigen, das bis zum 18. Januar 2018 am Stadttheater Gießen auf dem Programm steht. Matthias Schubert, der die Produktion dramaturgisch betreut, hat sein Kommen in Aussicht gestellt. Im Mittelpunkt des Nachmittags soll allerdings ein Toller betiteltes Stück von Tankred Dorst stehen.

Martin Luther

Dr. Joachim Kahl skizziert kritisch-positives Verständnis Luthers und seines Lebenswerkes

Samstag, 2. Dezember 2017 - 14:00

Angelehnt vornehmlich an das Lutherbild Heinrich Heines skizziert Joachim Kahl ein kritisch-positives Verständnis Luthers und seines Lebenswerkes. Was als tief innerlicher  Gewissenskonflikt eines Mönches  begann – eines ernsthaft Suchenden, der nach dem gnädigen Gott fragte – führte zu einem welthistorischen Umbruch, dessen Ergebnisse und Folgen bis auf den heutigen Tag präsent sind.

Vorankündigung: Veranstaltung zu Ernst Toller mit Matthias Schubert

Außerdem: Lesung von Carolin Weber und Roman Kurtz

Samstag, 20. Januar 2018 - 14:00

Für den 20. Januar 2018 planen wir in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Gießen eine Veranstaltung zu Ernst Toller. Voraussichtlich wird der Dramaturg des Stücks Hoppla, wir leben!, Matthias Schubert, bei uns zu Gast sein. Deshalb möchten wir darauf hinweisen, dass es noch drei Mal Gelegenheit gibt, im Stadttheater Gießen Tollers Theaterstück Stück Hoppla, wir leben! anzuschauen:

Vor 100 Jahren: Revolution in Russland

Mit Dr. Gert Meyer, Marburg, Slawist und Historiker
In Kooperarion mit dem Kino » Traumstern «, Lich
(ACHTUNG: anderer Veranstaltungsort!)
Anschließend (17 Uhr): Film » October « von Sergej Eisenstein

Samstag, 4. November 2017 - 14:00

Im Herbst 2017 jährt sich die russische »Oktoberrevolution«, eines der Schlüsselereignisse des 20. Jahrhunderts, zum 100. Mal. Diese Revolution hat einen gesellschaftspolitischen Prozess ausgelöst, der die Ideen des Sozialismus und Kommunismus erstmals zur Grundlage staatlichen Handelns beim Aufbau der viel zitierten »neuen Gesellschaft« machte. Dies sorgte damals zu Recht für Aufsehen und weltweite Resonanz.

Erinnerung: Zwischen »Lügenpresse« und »Fake News« – Medien in der Glaubwürdigkeitskrise

Ingo Berghöfer, langjähriger Redakteur und Reporter des Gießener Anzeigers, fragt nach den Ursachen und versucht einige Antworten zu geben.

Samstag, 7. Oktober 2017 - 13:00 bis 16:00

Muss man von einer »Desinformation im großen Stil« sprechen, wie das Peter Scholl-Latour kurz vor seinem Tod über die Ukraine-Berichterstattung gesagt hat, oder haben wir es nicht vielmehr mit einer sublimen Selbstunterwerfung unter den herrschenden Zeitgeist einer immer breiter werdenden bürgerlichen Mitte zu tun, wie der Medienkritiker Walter van Rossum nahelegt?
Jedenfalls hat die vierte Gewalt schon bessere Zeiten gesehen. Seit Jahren kontinuierlich sinkende Auflagen und in jüngster Zeit immer lauter werdende Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihrer Berichterstattung stellen den »Journalismus, wie wir ihn kannten«, zunehmend in Frage. Der langjährige Redakteur und Reporter des Gießener Anzeigers, fragt nach den Ursachen, und versucht einige Antworten zu geben.

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